Mobile Kunstschlosserei

Mobile Kunstschlosserei Jost Löber, Foto © Stefan Abtmeyer

Jost Löber bietet den Nutzern dieser Reisewerkstatt an, plastische Werke aus dem oft wenig beachtetem Material Stahlschrott zu komponieren, und das Zusammenfügen mittels Elektroschweißen durch den Künstler mitzuerleben.

Das Industriematerial Stahl, ob neu oder schon 100 Jahre benutzt, wird in diesen Skulpturen zum Kunst-Baustoff, der in seiner neuen Rolle als plastisches Material überraschend seine Anmutung verändert.

Die für die Kunst ausgewählten Stahlteile wird vom Künstler aus Quellen wie metallverarbeitenden Betrieben, Autowerkstätten und von Schrottplätzen gewonnen. Selbstverständlich kann jeder eigene Lieblingsstücke für sein Projekt mitbringen.

Die Möglichkeiten für die Nutzer reichen von der individuellen Kleinplastik über Reliefs, Gemeinschaftswerke, Schriftzüge, Stahlkunstmöbel bis hin zur Kunst für den öffentlichen Raum.

Die mobile Kunstschlosserei benötigt einen Werkplatz im Freien und einen Lichtstromanschluss.

Foto oben, Stahlobjekt © Stefan Abtmeyer

tokonoma

tokonoma  gibt den Dingen einen Sinn,
poetische Geschichten des Tages,
dargestellt mit gelebten Materialien.

Die künstlerische Versuchsanordnung tokonoma wurde für den künstlerischen Rahmen der WuKaMenta in Dresden 2017 entwickelt. Die Arbeit besteht aus vier Elementen: der Bühne, einer Anzahl an gelebten Materialien, dem Akteur (Passant) und der bildhaften Reflektion (Künstlerin). Die Künstlerin lädt die Passanten zur spielerischen Installation ein.

Steckbrief

Thema: Künstlerische Intervention im öffentlichen Raum im Rahmen der WuKaMenta
Auftraggeber: Kunst der Lüge e. V.
Teilnehmer: Laufpublikum öffentlicher Raum, Einheimische und Touristen
Zeitraum: 2017
Ort: Neumarkt Dresden, Freifläche vor der Frauenkirche

Weitere tokonoma-Installationen, die von Passanten oder Schülern gelegt wurden:

Interaktive Installation Waschzettel

ünstlerische Installation Waschzettel: Katja Martin + Frau Windschief am Thresen der Wäscherei

Künstlerische Installation im Rahmen des Kunsttages „Verborgene Höfe“ zum Stadtfest Kyritz

Im Annahmeraum der Alten Wäscherei wird verhüllt und enthüllt. Waschzettel und –zeichen, Kurzwaren und Bürgermeinungen kursieren beim Sound der Schleuder in der Installation. Die Textil-Upcyclerin “Frau Windschief “ verpasst den Stofftaschen der Besucher mit Textilresten und Utensielien eine neue Optik

Steckbrief

Auftraggeber: com + , im Auftrag der Stadt Kyritz
Teilnehmer: Laufpublikum des Stadtfestes Kyritz
Zeitraum: 2. Juli 2017
Ort: ehemalige Wäscherei Kyritz zuletzt „clean Point“, Hospitalstraße